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Studiennotizen
🎯 Ziel des Graders
- Ein Grader nimmt den Output eines Modells entgegen und liefert ein objektives Signal.
- Signalformen: Zahl (z. B. 1 bis 10), Wahr/Falsch (True/False).
- Häufigste Praxis: Bewertung auf einer Skala (z. B. 1 bis 10), wobei 10 = hohe Qualität und 1 = niedrige Qualität.
⚙️ Drei Arten von Grader-Systemen
1. Code-basierter Grader (Code-based Grader)
- Funktionsweise: Der Modell-Output wird in ein selbst geschriebenes Code-Snippet eingespeist.
- Prüfungen: Programmatische Checks (z. B. Länge, Vorhandensein bestimmter Wörter).
- Spezialfälle: Syntax-Validierung (bei JSON oder Code), Lesbarkeits-Score.
- Anforderung: Muss ein nutzbares Signal zurückgeben.
2. Modell-basierter Grader (Model-based Grader)
- Funktionsweise: Der Output des ursprünglichen Modells wird als Input für einen zusätzlichen Modell-API-Aufruf verwendet.
- Vorteil: Hohe Flexibilität. Das Modell kann die Antwort auf allgemeine Qualität, Befolgung von Anweisungen oder Vollständigkeit bewerten.
- Anforderung: Muss ein objektives Signal zurückgeben (meist eine Zahl 1 bis 10).
3. Mensch-basierte Bewertung (Human-based Grading)
- Funktionsweise: Ein tatsächlicher Mensch bewertet die Modell-Outputs.
- Vorteil: Maximale Flexibilität bei der Definition der Bewertungskriterien.
- Nachteil: Sehr zeitaufwendig und mühsame Arbeit.
💡 Wichtige Konzepte und Anwendung
- Bewertungskriterien definieren: Bevor man beginnt, muss festgelegt werden, welche Aspekte des Outputs bewertet werden (z. B. Format, Syntax, Aufgabenbefolgung).
- Anwendungsbeispiel:
- Format und Syntax (Python, JSON, Regex) → Code-basierter Grader.
- Allgemeine Aufgabenbefolgung und Korrektheit → Modell-basierter Grader.
- Tipp für Modell-Grader: Um konkretere Scores zu erhalten, sollte der Prompt das Modell bitten, nicht nur eine Zahl zu geben, sondern auch Begründungen, Stärken und Schwächen zu liefern.
- Prozess (Modell-Grader):
- Prompt erstellen (Rolle, Aufgabe, Lösung, Anweisungen).
- Modell aufrufen.
- JSON-Output extrahieren und parsen.
- Endziel: Alle einzelnen Scores zusammenfassen und einen Durchschnitt berechnen, um eine objektive Metrik für die Prompt-Leistung zu erhalten.
Takeaways
- Der Grader liefert ein objektives Signal (Zahl oder Wahr/Falsch) zur Bewertung der Qualität des Modell-Outputs.
- Es gibt drei Grader-Systeme: Code-basiert (prüft Struktur/Syntax), Modell-basiert (nutzt ein zusätzliches LLM für Flexibilität) und Mensch-basiert (maximale Flexibilität, aber zeitaufwendig).
- Die Anwendung richtet sich nach den Kriterien: Code-basierte Grader eignen sich für Format und Syntax (z. B. JSON), während Modell-basierte Grader für allgemeine Aufgabenbefolgung genutzt werden.
- Bei Modell-Gradern sollte der Prompt das Modell bitten, Begründungen und Stärken/Schwächen zu liefern, um präzisere Scores zu erhalten.
- Das Endziel ist die Zusammenfassung aller Scores zu einem objektiven Durchschnittswert für die Prompt-Leistung.
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