Claude With The Anthropic Api
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Lektion 20Claude With The Anthropic Api

Model based grading

Zusammenfassung (Audio)

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Studiennotizen

🎯 Ziel des Graders

  • Ein Grader nimmt den Output eines Modells entgegen und liefert ein objektives Signal.
  • Signalformen: Zahl (z. B. 1 bis 10), Wahr/Falsch (True/False).
  • Häufigste Praxis: Bewertung auf einer Skala (z. B. 1 bis 10), wobei 10 = hohe Qualität und 1 = niedrige Qualität.

⚙️ Drei Arten von Grader-Systemen

1. Code-basierter Grader (Code-based Grader)

  • Funktionsweise: Der Modell-Output wird in ein selbst geschriebenes Code-Snippet eingespeist.
  • Prüfungen: Programmatische Checks (z. B. Länge, Vorhandensein bestimmter Wörter).
  • Spezialfälle: Syntax-Validierung (bei JSON oder Code), Lesbarkeits-Score.
  • Anforderung: Muss ein nutzbares Signal zurückgeben.

2. Modell-basierter Grader (Model-based Grader)

  • Funktionsweise: Der Output des ursprünglichen Modells wird als Input für einen zusätzlichen Modell-API-Aufruf verwendet.
  • Vorteil: Hohe Flexibilität. Das Modell kann die Antwort auf allgemeine Qualität, Befolgung von Anweisungen oder Vollständigkeit bewerten.
  • Anforderung: Muss ein objektives Signal zurückgeben (meist eine Zahl 1 bis 10).

3. Mensch-basierte Bewertung (Human-based Grading)

  • Funktionsweise: Ein tatsächlicher Mensch bewertet die Modell-Outputs.
  • Vorteil: Maximale Flexibilität bei der Definition der Bewertungskriterien.
  • Nachteil: Sehr zeitaufwendig und mühsame Arbeit.

💡 Wichtige Konzepte und Anwendung

  • Bewertungskriterien definieren: Bevor man beginnt, muss festgelegt werden, welche Aspekte des Outputs bewertet werden (z. B. Format, Syntax, Aufgabenbefolgung).
  • Anwendungsbeispiel:
  • Format und Syntax (Python, JSON, Regex) → Code-basierter Grader.
  • Allgemeine Aufgabenbefolgung und Korrektheit → Modell-basierter Grader.
  • Tipp für Modell-Grader: Um konkretere Scores zu erhalten, sollte der Prompt das Modell bitten, nicht nur eine Zahl zu geben, sondern auch Begründungen, Stärken und Schwächen zu liefern.
  • Prozess (Modell-Grader):
  • Prompt erstellen (Rolle, Aufgabe, Lösung, Anweisungen).
  • Modell aufrufen.
  • JSON-Output extrahieren und parsen.
  • Endziel: Alle einzelnen Scores zusammenfassen und einen Durchschnitt berechnen, um eine objektive Metrik für die Prompt-Leistung zu erhalten.

Takeaways

  • Der Grader liefert ein objektives Signal (Zahl oder Wahr/Falsch) zur Bewertung der Qualität des Modell-Outputs.
  • Es gibt drei Grader-Systeme: Code-basiert (prüft Struktur/Syntax), Modell-basiert (nutzt ein zusätzliches LLM für Flexibilität) und Mensch-basiert (maximale Flexibilität, aber zeitaufwendig).
  • Die Anwendung richtet sich nach den Kriterien: Code-basierte Grader eignen sich für Format und Syntax (z. B. JSON), während Modell-basierte Grader für allgemeine Aufgabenbefolgung genutzt werden.
  • Bei Modell-Gradern sollte der Prompt das Modell bitten, Begründungen und Stärken/Schwächen zu liefern, um präzisere Scores zu erhalten.
  • Das Endziel ist die Zusammenfassung aller Scores zu einem objektiven Durchschnittswert für die Prompt-Leistung.
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