Claude With Amazon Bedrock
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Lektion 46Claude With Amazon Bedrock

Contextual retrieval

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Studiennotizen

Thema: Contextual Retrieval (Kontextuelles Abrufen)

  • Ziel: Verbesserung der Genauigkeit in einer RAG-Pipeline (Retrieval-Augmented Generation).
  • Problem: Beim Aufteilen des Quell-Dokuments in Chunks geht der Kontext des gesamten Dokuments verloren.
  • Lösung (Pre-Processing): Ein Vorverarbeitungsschritt wird eingeführt, bevor Chunks in die Datenbank (Retriever) eingefügt werden.
  • Kernprozess:
  • Ein einzelner Text-Chunk wird zusammen mit dem Original-Quell-Dokument an ein großes Sprachmodell (z. B. Claude) gesendet.
  • Das LLM generiert zusätzlichen Kontext, um den Chunk im Rahmen des gesamten Dokuments zu "platzieren" (z. B. "Dieser Abschnitt gehört zu Kapitel 2 und folgt der Methodik").
  • Ergebnis: Der ursprüngliche Chunk und der generierte Kontext werden zu einem kontextualisierten Chunk zusammengefügt.
  • Dieser Kontextualisierte Chunk dient als Eingabe für den Vektor-Index und den BM25-Index.
  • Umgang mit sehr großen Dokumenten:
  • Wenn das gesamte Quell-Dokument zu groß für den Prompt ist, wird eine Teilstrategie angewendet.
  • Anstatt des gesamten Dokuments werden nur Starter-Chunks (z. B. Abstract/Einleitung) und Chunks, die unmittelbar vor dem Ziel-Chunk liegen, bereitgestellt.
  • Implementierung:
  • Eine Funktion (add context) automatisiert den Prozess: Sie nimmt einen Chunk und den Quelltext entgegen, fordert das LLM auf, Kontext zu generieren, und fügt diesen Kontext zum Original-Chunk hinzu.
  • Vorteil: Erhöhte Genauigkeit, insbesondere bei komplexen Dokumenten mit starken internen Verknüpfungen.

Takeaways

  • Kontextuelles Abrufen (Contextual Retrieval) dient dazu, den Kontext von Dokumenten zu erhalten, der beim Aufteilen in Chunks verloren ginge.
  • Der Kernprozess nutzt ein großes Sprachmodell (LLM), um einem einzelnen Text-Chunk basierend auf dem Quell-Dokument zusätzlichen Kontext zu generieren.
  • Das Ergebnis ist ein "kontextualisierter Chunk", der anschließend als Eingabe für den Vektor- und BM25-Index dient.
  • Bei sehr großen Dokumenten wird eine Teilstrategie angewendet, die Starter-Chunks (z. B. Abstract) und unmittelbar vorangegangene Chunks bereitstellt.
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